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Ein „Midori“/“Fauxdori“… selbstgemacht.

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Nun… ich nutze Notizbücher und ich nutze sie immer und überall und habe auch immer eines bei mir… einen Kalender ebenfalls. Dies gehört zur Organisation meiner Materialien, der Arbeit, der Termine dazu und meistens endet es im Chaos, welches ich nachsortieren muß. Als ich dann beim Surfen die Midoris bzw. Travelers Notebooks fand, mochte ich die Idee sofort. Ein Umschlag mit austauschbaren Heftchen – das ist so IDEAL! Im echten Leben reise ich viel beruflich und habe für jeden Reiseort ein Notizbuch, in dem ich jeweils Aufgaben und Dokumente notiere. Dies ist fortlaufend, da nicht alles bei einem Besuch abgearbeitet ist. Nebenbei habe ich ein allgemeines Arbeitsnotizbuch sowie eine Todo-Liste und natürlich den oben bereits erwähnten Kalender. immer einzelne Heftchen mit sich zu tragen, endete oft im Chaos.

Der Mann fand die Idee der Midoris fast besser als ich. Er war auch seeehr heiß darauf, eines selbst zu gestalten. Anleitungen gibt es online ja mehr als genug.

Diese hier haben wir uns genauer angesehen und uns weitgehend nach ihr gerichtet.

Änderungen mußten ebenfalls gemacht werden.

  1. Sollten in unser Midori 3 (zum Teil selbstgemachte) A5 Heftchen passen.
  2.  Es sollte auf keinen Fall Leder werden, da unser vegetarisches Leben so schön ohne ist.

Im Nahegelegenen Markt mit Kunstleder habe ich mal wild 0,5m geholt, welches für weit mehr als 2 Midors reicht (ich gedenke davon noch eine Tasche zu nähen). Da das Kunstleder innen nicht so schön ist, wurden die Midoris mit Leinen gefüttert, dieses wurde mithilfe eines doppelseitig klebenden Vlieses an das Kunstleder geklebt (Achtung! Nur durch Backpapier und von der Leinenseite aus bügeln!) Am Rand nähte ich noch herum, damit dies besonders gut hält. Nach einer mehrmonatigen Nutzung auch auf Reisen, hat sich bisher nichts gelöst.

Anschließend wurden wie im Video oben die Löcher gestanzt und mit Eyelets verstärkt. Erst danach fädelte der Mann die Gummis ein und dann auch die Heftchen. Es ist superpraktisch. Mir machte ich noch eines in A6 – für die Handtasche und kleine Ideen unterwegs.

Innen sehen sie völlig unspannend aus, da ich die Seiten nicht dekoriere, sondern sie wirklich zum Arbeiten nutze. Daher kann ich sie leider nicht zeigen. Auf Wunsch kann ich jedoch noch detailliertere Angaben machen.

Bisher bin ich (und der Mann) vom System überzeugt und nutzen diese Notizbücher gerne, die unsere bisherigen gänzlich ergänzt haben. Wer also etwas mehr Ordnung ins Leben und in die Arbeit bringen möchte, sollte sich das System mal durch den Kopf gehen lassen.

Ich freue mich auf Hinweise zu Verbesserungen und sonstige Kommentare.

Mit herzlichen Grüßen,

Miss.

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2 Kommentare zu „Ein „Midori“/“Fauxdori“… selbstgemacht.

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